"Wir Zigeuner sind die letzten Zeugen einer freien, fahrenden Menschheit. Wir sind die Blüten am Baume der Menschheit – wir sind ihr Fest."
Matéo Maximoff (Tsiganes – Schriftsteller)

Der berühmte Tänzer Manolete definiert den Flamenco einerseits als "Weltsprache der Musik, des Gesangs und des Tanzes", andererseits als "kunstgewordenes Gefühl." Ihn zu fühlen könne man nicht lernen. Man "spüre" ihn, oder eben nicht. Aber wer ihn zu spüren glaube, könne ihn auch erlernen.

Seinen Weg hat der Flamenco in den Strassen von Jerez, Sevilla, Córdoba und in den Höhlen des Sacromonte in Granada begonnen. Er ist weitergewandert über die Tanzkeller von Madrid, bis in die Hörsäle der Universitäten, auf die Bühnen der Welt und in die "Höhlen" der Berner Altstadt. Er offenbart sich jedem, der ihm Zeit, Interesse, Wille und Respekt gibt.

Im Flamenco finden sich Gefühl, Geist, Humor, Echtheit und Freiheit. Wer ihm offen und ehrlich begegnet, dem schenkt er seine Schätze.

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